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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
20.08.2021

Nothilfe nach schwerem Erdbeben in Haiti

Am Samstag, 14. August, wurde Haiti von einem schweren Erdbeben getroffen. Das Beben mit Stärke 7.2 auf der Richterskala traf besonders den ländlichen Süden der Insel und führte zum Einsturz zahlreicher Gebäude, darunter auch Schulen, Krankenhäuser und Kirchen. Drei Tage nach dem Beben lag die offizielle Zahl der Todesopfer bereits bei über 1400; mehr als 7000 Menschen wurden als verletzt gemeldet. Zudem droht sich die Lage in Haiti wegen dem sich nähernden Tropensturm Grace rasch noch weiter zu verschlimmern. Um den Menschen in Haiti zu helfen, unterstützt Liechtenstein das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) sowie die Caritas Schweiz mit einem Beitrag von insgesamt CHF 100'000. Beide Organisationen sind bereits in der betroffenen Region tätig und können so rasch und unkompliziert helfen. In erster Linie soll dabei die Versorgung mit Wasser und medizinischen Nothilfeprodukten gesichert werden. Zudem soll es den Menschen in Haiti mithilfe von Hygienekits ermöglicht werden, sich auch in den Notunterkünften gegen einen befürchteten Ausbruch von Cholera und Covid-19 zu schützen – zwei Infektionskrankheiten, mit denen das Land sowieso zu kämpfen hat. Unicef setzt sich zudem dafür ein, dass insbesondere Kinder nach dem erneuten Erdbeben psycho-soziale Unterstützung erhalten. Schliesslich soll so rasch als möglich auch der Wiederaufbau der eingestürzten Gebäude unterstützt werden.

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