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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
15.02.2021

Kampf gegen die Hungersnot im Süden Madagaskars

Nach 3 aufeinanderfolgenden Dürrejahren sowie infolge der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie sehen sich im Süden Madagaskars mehr als eine Million Menschen starker Nahrungsmittelknappheit ausgesetzt, darunter mehr als 100’000 akut unterernährte Kinder unter dem Alter von 5 Jahren. Um in dieser von der internationalen Gemeinschaft wenig beachteten Notlage Hilfe zu leisten, unterstützt Liechtenstein das UN-Welternährungsprogramm (WFP) mit einem Beitrag von 50‘000 Franken.

Gemäss einer Studie der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisationen der Vereinten Nationen im Oktober 2020 sahen sich in der am stärksten betroffenen Region im Süden Madagskars, Amboasary, mittlerweile 3 von 4 Kindern dazu gezwungen, die Schule zu verlassen, um ihren Familien bei der Nahrungsmittelsuche zu helfen. Die von der UNO koordinierte Nothilfe soll bis Ende der mageren Jahreszeit im Mai insgesamt 1.11 Millionen der von Nahrungsmittelknappheit betroffenen Menschen im «Grand Sud» Madagaskars zu Gute kommen.

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