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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
28.07.2017

IHZE: Weiterführung des Engagements zur Folterprävention in Lateinamerika

Die Organisation „Association pour la Prévention de la Torture“ (apt) hat im Jahr 2009 ein Regionalbüro in Panama eröffnet, welches seither praktisch ausschliesslich von Liechtenstein finanziert worden ist. Von dort aus engagiert sich apt für die Ratifikation und Umsetzung des Fakultativprotokolls zur UNO-Folterkonvention (OPCAT) in den einzelnen Ländern des Subkontinents. Es geht insbesondere darum, die Staaten darin zu unterstützen, einen wirkungsvollen und unabhängigen nationalen Präventionsmechanismus einzusetzen. Seit der Eröffnung des apt Regionalbüros in Panama ratifizierten drei zusätzliche Staaten das OPCAT (Ecuador, Panama, Belize). Ausserdem konnten neun neue nationale und sieben regionale Präventionsmechanismen eingerichtet werden. Angesicht der positiv ausgefallenen externen und internen Evaluation im Frühjahr 2013 sowie des weiterhin grossen Bedarfs an Unterstützung in Lateinamerika hat apt beschlossen, das Regionalbüro in Panama bis 2018 weiter zu führen. Bis 2018 sollten die zentralen Punkte des Programmes erreicht sein und sich die von apt geschaffenen Strukturen selbst tragen.

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