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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
25.09.2017

IHZE: Unterstützung für Binnenvertriebene in Syrien und Jemen

Dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) werden für die Hilfsprogramme in Syrien und im Jemen jeweils 100‘000 Franken zur Verfügung gestellt. Ausserdem erhält das UNHCR einen nicht-zweckgebundenen Beitrag in Höhe von 50‘000 Franken.

Der Syrien-Konflikt gehört weiterhin zu den grössten humanitären Krisen auf dem Globus. Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 2012 wurden in Syrien beinahe 11 Millionen Menschen vertrieben. Per Ende 2016 wurden in Syrien 6.1 Millionen Binnenvertriebene und 4.8 Millionen syrische Flüchtlinge in den Nachbarstaaten Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon und Türkei gezählt. Alleine in der Türkei leben knapp 3 Millionen syrische Flüchtlinge. Insgesamt sind in Syrien derzeit mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Nach Angaben der UNO handelt es sich beim Jemen-Konflikt um die derzeit grösste humanitäre Krise auf dem Globus. Etwa 82 Prozent der Bevölkerung Jemens (27 Millionen) sind von humanitärer Hilfe abhängig. Zwar gibt es zurzeit nur wenige Flüchtlinge aus dem Jemen. Allerdings hat die Zahl der Binnenvertriebenen zugenommen und per Ende 2016 2.2 Millionen erreicht. Die humanitäre Lage unter den Binnenvertriebenen ist sehr prekär. Die Cholera ist derzeit auf dem Vormarsch und es besteht dringender Handlungsbedarf, um die Lage der Binnenvertriebenen zu stabilisieren. Sollte sich die Situation weiter verschärfen, drohen auch im Falle Jemens grössere Flüchtlingsbewegungen ins Ausland.

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