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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
27.02.2018

IHZE: Liechtenstein unterstützt den zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen

Die Regierung hat beschlossen, dem zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) auch 2018 einen Beitrag von 200’000 Franken zur Verfügung zu stellen.

Mit dem Beitrag an den CERF leistet Liechtenstein einen wichtigen Beitrag zur Bereitstellung adäquater humanitärer Hilfe. Liechtenstein kommt damit einem gesteigerten Bedürfnis nach schnell, effizient und flexibel einsetzbarer Nothilfe im Katastrophenfall nach. Die Gelder aus den Nothilfefonds tragen dazu bei, unmittelbar und unkompliziert auf eine neu entstandene Krisensituation zu reagieren, wie es 2017 beispielsweise die Hungersnot in einigen afrikanischen Ländern war, oder die Ankunft der Rohingya in Bangladesh. Innerhalb weniger Stunden können neue Nothilfeoperationen anfinanziert und bereits bestehende Operationen kurzfristig aufgestockt werden. Wichtig ist dieser Fonds auch für die Aufrechterhaltung von stark unterfinanzierten Hilfsprogrammen in den so genannten „vergessenen Katastrophengebieten“, so wie es 2017 in der Demokratischen Republik Kongo oder in Jemen der Fall war.

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