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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
23.10.2017

IHZE: Liechtenstein reagiert auf die prekäre Situation in Bangladesch

Im August 2017 wurden über 20 Regionen in Bangladesch von verheerenden Unwettern und Überschwemmungen heimgesucht. Dabei wurden Häuser, Strassen und weitere Infrastruktur zerstört sowie Felder überschwemmt, wodurch ein Grossteil der Ernte in den betroffenen Regionen verloren gegangen ist. Der Zusammenbruch von Teilen der medizinischen Versorgung und die stehenden Gewässer führen zu einer erhöhten Gefahr von Krankheitsausbrüchen. Insgesamt sind über 20 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen.

Zudem sind aufgrund der Zunahme von Übergriffen gegen die muslimische Minderheit in Myanmar in den letzten Wochen über 400‘000 Menschen nach Bangladesch geflohen. Während viele in Notunterkünften und spontanen Zeltlagern in den Bezirken Cox’s Bazar und Bandarban Unterkunft gefunden haben, sind Tausende entlang der Grenze gestrandet. Die aufgrund von früheren Flüchtlingsströmen und den kürzlich erfolgten Überschwemmungen bereits spärlichen Ressourcen werden auf eine weitere Probe gestellt.

Liechtenstein unterstützt den Liechtensteiner Verein Hilfswerk Bangladesh mit 10‘000 Franken sowie das Programm des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Bangladesch mit 100‘000 Schweizer Franken. Die Organisationen helfen der lokalen Bevölkerung und Flüchtlingen mit Nahrung, medizinischer Versorgung, sauberem Trinkwasser, Kleidern sowie sanitären Anlagen.

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