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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
07.11.2018

IHZE: Kampf gegen die gravierende Nahrungsmittelknappheit in Nordkorea

Seit der Mitte der 1990-Jahre erlebt Nordkorea eine gravierende Lebensmittelknappheit. Dadurch leiden fast 80 Prozent der Bevölkerung des isolierten Landes an Unter- bzw. Fehlernährung. Besonders für Schwangere und Neugeborene hat schwerwiegende Auswirkungen, da eine Unterernährung in den ersten 1‘000 Tagen des Lebens zu irreparablen Schäden führt.

Bereits seit 2011 unterstützt Liechtenstein das Nothilfeprojekt des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen in Nordkorea. Ziel ist der ansatzweise Ausgleich der durch Dürren, Taifune, Überschwemmungen und durch Misswirtschaft entstandenen Mangelernährung. Mit dem diesjährigen Beitrag von 100‘000 Franken unterstützt Liechtenstein das Programm, das monatlich knapp 460‘000 Menschen in ihrer Ernährung unterstützt.

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