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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
11.07.2016

IHZE: Gesundheitsprojekt im Sudan wird fortgeführt

Im Jahr 2016 wird wiederum ein Projekt der Caritas Schweiz zur Sicherstellung der Basis-Gesundheitsversorgung für die notleidende Bevölkerung in Darfur (Sudan) mit 100'000 Franken unterstützt.

Der langjährige Konflikt in der sudanesischen Region Darfur kommt nach der Unabhängigkeitserklärung Südsudans im Jahr 2011 nicht zur Ruhe. So wurde 2015 die höchste Zahl an Binnenvertriebenen seit 2004 registriert. Aufgrund der schlechter werdenden Sicherheitslage haben sich mehrere Hilfsorganisationen aus der Region zurückgezogen. Dadurch hat sich die Situation für die vom Konflikt betroffenen Menschen noch mehr verschärft. Die seit 2006 geleistete Unterstützung durch die Liechtensteinische Regierung wird deshalb auch im Jahr 2016 fortgeführt.

Das Projekt beinhaltet den Unterhalt von Gesundheits- und Ernährungszentren in Süd- und Zentral-Darfur. Bei der Zielgruppe des Programms handelt es sich in erster Linie um Binnenvertriebene, aber auch um andere Betroffene in ländlichen Regionen. Die Kliniken bieten eine Basis-Gesundheitsversorgung und lebensrettende Massnahmen. Das Projekt beugt aber auch der im internationalen Vergleich hohen Müttersterblichkeit und Sterberate für Kinder unter fünf Jahren vor. Caritas Schweiz rechnet damit, dass mit Liechtensteins Hilfe rund 41‘000 Menschen medizinisch behandelt und versorgt werden können.

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