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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
06.11.2017

IHZE: Gesundheitsprojekt im Sudan wird fortgeführt

Im Jahr 2017 wird wiederum ein Projekt der Caritas Schweiz zur Sicherstellung der Basis-Gesundheitsversorgung für die notleidende Bevölkerung in Darfur (Sudan) mit 100'000 Franken unterstützt.

Der langjährige Konflikt in der sudanesischen Region Darfur kommt auch nach der Unabhängigkeitserklärung Südsudans im Jahr 2011 nicht zur Ruhe. Über 2.6 Millionen Menschen sind derzeit intern vertrieben. Aufgrund der schlechter werdenden Sicherheitslage haben sich mehrere Hilfsorganisationen aus der Region zurückgezogen. Dadurch hat sich die Situation für die vom Konflikt betroffenen Menschen weiter verschärft. Die seit 2006 geleistete Unterstützung durch Liechtenstein wird deshalb auch im Jahr 2017 fortgeführt.

Das Projekt umfasst den Unterhalt von Gesundheits- und Ernährungszentren in Süd- und Zentral-Darfur. Bei der Zielgruppe des Programms handelt es sich in erster Linie um Binnenvertriebene, aber auch um andere Betroffene in ländlichen Regionen. Ein spezieller Fokus liegt auf schwangeren und stillenden Frauen sowie Kleinkindern. Die Kliniken bieten eine Basis-Gesundheitsversorgung und lebensrettende Massnahmen. Das Projekt beugt aber auch der im internationalen Vergleich hohen Müttersterblichkeit und Sterberate für Kinder unter fünf Jahren vor. Caritas Schweiz rechnet damit, dass mit Liechtensteins Hilfe rund 92‘000 Menschen medizinisch behandelt und versorgt werden können.

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