Der Schutz und die Förderung der Menschenrechte gehören zu den Prioritäten der liechtensteinischen Aussenpolitik und nehmen unter anderem im Rahmen der Mitarbeit bei den Vereinten Nationen einen grossen Stellenwert ein. Der zentrale Akteur hierbei ist das Hochkommissariat für Menschenrechte, welches UNO-intern eine Koordinationsfunktion inne hat, und den Menschenrechtsrat sowie die verschiedenen Kontrollorgane (Treaty Bodies) bedient. Ein zunehmender Fokus liegt auf der konkreten Umsetzung und Überwachung der Menschenrechte im Feld. Liechtenstein ist der grösste Pro-Kopf-Beitragszahler des OHCHR. Die jährlichen Beiträge Liechtensteins kommen den Abteilungen für Treaty Bodies und technische Zusammenarbeit sowie dem Fonds für Folteropfer zugute. Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage des UNO-Hochkommissariats für Menschenrechte werden die liechtensteinischen Beiträge für 2017 bereits Anfang Jahr ausbezahlt.
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
11.05.2017