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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
12.07.2016

IHZE: Dringend benötigte Nothilfe für Südsudan

Die UNO zählt gegenwärtig weltweit vier Situationen zum höchsten humanitären Krisen-Niveau. Nebst Syrien, Irak und Jemen wurde auch der Südsudan zur so genannten Level 3 Emergency erklärt. Der seit Ende 2013 wütende Bürgerkrieg hat die Hoffnungen, die mit der Erklärung der Unabhängigkeit Südsudans einhergingen, zerschlagen. Rund 2.3 Millionen Menschen – also etwa ein Fünftel der Bevölkerung des Landes – sind auf der Flucht. Dazu kommen knapp 300‘000 Personen aus anderen Staaten, die nach Südsudan geflohen sind. Mehr als sechs Millionen Menschen sind auf humanitäre Unterstützung angewiesen. Schwangere und stillende Frauen sowie Kinder unter fünf Jahren sind von dieser gravierenden Situation besonders stark betroffen.

Die Schweizer Nothilfe-Organisation MEDAIR arbeitet im Flüchtlingslager Yusuf Batil in Maban im Nordosten des Landes. Dort sind knapp 40‘000 Flüchtlinge untergebracht. MEDAIR versorgt diese Menschen mit Gesundheitsdienstleistungen, Nahrung, Wasser und grundlegenden sanitären Einrichtungen. Mit dem Liechtenstein zur Co-Finanzierung vorgeschlagenen Projekt werden insbesondere schwangere und stillende Frauen sowie Kinder unter fünf Jahren versorgt. Mit knapp 100‘000 Franken kann Liechtenstein dabei einen Viertel der Gesamtkosten abdecken. Die verbleibenden Kosten werden durch die EU und eine belgische NGO übernommen.

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