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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
18.12.2019

IHZE: Beitrag zur Sicherung der medizinischen Grundversorgung in Simbabwe

Liechtenstein unterstützt die Hilfsorganisation SolidarMed mit einem Beitrag von 50'000 CHF zur Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in sechs Partnerspitälern in Simbabwe.

 

Simbabwe geht es wirtschaftlich so schlecht wie seit zehn Jahren nicht mehr. Es mangelt an allem – Benzin, Strom, Bargeld und an Nahrungsmitteln. Seit Juni 2019 haben sich die Preise für Nahrungsmittel wie Reis, Zucker und Öl mehr als verdoppelt. Dies drängt besonders die ländliche Bevölkerung noch weiter in die Armut und erschwert ihnen die Bezahlung von medizinischen Dienstleistungen. Das ehemals robuste Gesundheitssystem ist seit Jahren unterfinanziert. Die Mittel reichen nicht, um der Bevölkerung eine gute medizinische Versorgung anzubieten. Davon betroffen sind insbesondere Menschen mit chronischen, nicht-übertragbaren Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Chronische Krankheiten sind in Simbabwe schlecht kontrolliert und für fast ein Drittel der Todesfälle verantwortlich. SolidarMed stellt deshalb den sechs Partnerspitälern einen Betrag dafür bereit und schult das zuständige Fachpersonal, damit die chronisch kranken Patienten die Behandlung erhalten, die sie benötigen.

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