Haiti wurde im Januar 2010 von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht. Die liechtensteinische Regierung hat sich in Folge mit einer Gesamtsumme von knapp 1.4 Millionen Franken an entsprechenden Nothilfe- und Wiederaufbauprojekten beteiligt.
Nach dem Erdbeben von 2010 haben UNO-Mitarbeiter Cholera nach Haiti eingeschleppt, was zum Ausbruch einer Epidemie führte. Mittlerweile wird von 800‘000 Erkrankungen und 9‘000 Todesopfern ausgegangen. Zwischenzeitlich hat die UNO offiziell eine Mitschuld am Ausbruch der Cholera in Haiti eingeräumt. Zur Eliminierung der Cholera in Haiti schlägt sie einen Aktionsplan vor. Unter anderem wird die Einrichtung eines Fonds vorgeschlagen, der die Finanzierung der zukünftigen Tätigkeiten der UNO in Haiti sicherstellen soll. Mit einem Beitrag von 50‘000 Franken leistet Liechtenstein einen Beitrag an diesen Fonds.