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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
20.12.2023

Vertriebene im Syrien-Kontext erhalten Unterstützung

Liechtenstein unterstützt das Hilfsprogramm des UNO-Hochkommissariats für Flüchtlinge (UNHCR) im Syrien-Kontext mit einem Beitrag von CHF 100'000. Mit diesem Beitrag kann das UNHCR seine Aktivitäten zum Schutz von Flüchtlingen, Binnenvertriebenen, Asylsuchenden, Rückkehrenden sowie Staatenlosen in Syrien und dessen Nachbarstaaten aufrechterhalten.

Der Syrien-Konflikt gehört weiterhin zu den grössten humanitären Krisen auf dem Globus. Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Jahr 2012 wurden in Syrien rund 13 Millionen Menschen vertrieben. Es werden aktuell 6.8 Millionen Binnenvertriebene und 5.2 Millionen syrische Flüchtlinge in Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon und der Türkei gezählt. Etwa 15.3 Millionen Menschen sind derzeit auf humanitäre Hilfe angewiesen. Dies entspricht der höchsten Zahl seit Beginn der Krise.

Für sein Hilfsprogramm im Syrien-Kontext benötigt das UNHCR im Jahr 2023 rund USD 504 Millionen. In den letzten Jahren hatte das Programm jedoch zunehmend Schwierigkeiten, den Bedarf durch finanzielle Beiträge zu decken. Letztes Jahr war das Programm lediglich zu 31 % finanziert. Es besteht daher dringender Bedarf für weitere Beiträge.

 

 

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