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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
25.01.2023

Nothilfe für binnenvertriebene Familien und geflüchtete Kinder aus Myanmar

Infolge des Staatsstreichs im Februar 2021 kam es in Myanmar zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Aufgrund dieser Konflikte und der prekären Sicherheitslage mussten viele Menschen ihren Wohnort verlassen. Laut dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) wurden seit Februar 2021 rund 1.2 Millionen Menschen binnenvertrieben. Da der Zugang für humanitäre Akteure aufgrund der prekären Sicherheitslage eingeschränkt ist, fehlt es den Betroffenen an ausreichender Nahrung, sauberem Trinkwasser und Unterkünften sowie an Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Starker Monsunregen verschlechtert die Situation der Menschen zusätzlich.

Liechtenstein unterstützt daher das Nothilfeprogramm des Kinderhilfswerks Terre des Hommes in Myanmar mit einem Beitrag von CHF 100‘000. Die Hilfeleistung umfasst Grundnahrungsmittel, Material für Notunterkünfte, Medikamente und Hygiene-Kits, Schulmaterialien sowie Dinge wie Moskitonetze, Schlafmatten und Decken. Dadurch werden die Grundbedürfnisse von 450 Binnenvertriebenen in Myanmar und 170 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der Grenzstadt Mae Sot in Thailand gedeckt. Zudem werden zwei Schulwohnheime rehabilitiert und Toilettenanlagen gebaut.

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