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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
29.01.2024

Liechtenstein unterstützt die Trinkwasserversorgung im Süden Madagaskars

In Madagaskar herrschte von 2020 bis 2022 die schlimmste Dürre in über 40 Jahren. Vor allem im Süden des Landes in den Regionen Grand Sud und Grand Sud-Est wurden viele Menschen an den Rand einer Hungersnot gebracht. Ernten sind ausgefallen und Flüsse und Quellen sind ausgetrocknet. Weitere klimabedingte Naturkatastrophen wie die Zyklone Emnati und Batsirai in 2022 sowie der Zyklon Freddy in 2023, haben die Lage zusätzlich verschärft und die bereits mangelhafte Infrastruktur weiter beschädigt. Die UNO geht in den zwei Regionen von knapp 2.3 Millionen Menschen aus, die auf Nothilfe angewiesen sind. Die grössten Bedürfnisse sind dabei der Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung sowie zu Lebensmitteln.

Liechtenstein unterstützt daher ein Nothilfeprogramm der Organisation Medair im Süden Madagaskars mit einem Beitrag von CHF 50‘000. Durch das Medair-Projekt werden zwei solarbetriebene Wasserstellen in abgelegenen Gemeinden im Süden des Landes errichtet, um die Bevölkerung ausreichend mit sauberem und sicherem Wasser zu versorgen. Zudem werden in Schulen und in Spitälern in der Region sanitäre Einrichtungen mit Latrinen und Duschen gebaut. Über 10‘000 Personen profitieren durch das Projekt vom Zugang zu einer angemessenen Trinkwasserversorgung und zu angemessenen sanitären Einrichtungen.

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