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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
17.12.2024

Liechtenstein fördert digitale Technologien zur Dokumentation von Menschenrechtsverletzungen

Die in Genf ansässige Nichtregierungsorganisation HURIDOCS erhält für ihren Dokumentationsfonds zu Menschenrechtsverletzungen einen Beitrag von CHF 95‘000.

Durch die liechtensteinische Unterstützung des Dokumentationsfonds kann HURIDOCS eine Vielzahl von Menschenrechtsverteidigern unterstützten. Mittlerweile werden vom Dokumentationsfonds über 530‘000 Dateien betreut und mehr als 300 HURIDOCS-Partner weltweit nutzen die Werkzeuge des Dokumentationsfonds. So unterstützte der Fonds im Jahr 2023 HURIDOCS-Partner in Kenia, Tunesien und der Demokratischen Republik Kongo sowie Partner im asiatisch pazifischen Raum. Durch den liechtensteinischen Beitrag im Jahr 2024 kann HURIDOCS die Arbeiten des Fonds merklich vorantreiben. HURIDOCS ist seit über 40 Jahren schwerpunktmässig im Bereich der Sammlung und Auswertung von Beweisen zu Menschenrechtsverletzungen tätig. HURIDOCS arbeitet zu diesem Zweck eng mit führenden Menschenrechtsorganisationen und UNO-Mandaten zusammen und wird innerhalb der Staatengemeinschaft als sehr professionell arbeitende NGO wahrgenommen, die einen signifikanten Beitrag zur Förderung der Menschenrechte leistet.

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