Liechtenstein unterstützt ein zweijähriges Menschenrechtsprojekt in der von der Rebublik Moldau abtrünnigen Region Transnistrien, bei welchem der Schutz von Frauen im Zentrum steht.
Gemäss durchgeführten Studien sind Frauen in Transnistrien in grossem Ausmass Opfer von häuslicher, sexueller und körperlicher Gewalt. Es gibt keine wirksamen Gesetze, Präventionsmassnahmen oder Vorkehrungen zum Schutz von Opfern. So mangelt es unter anderem an einem Frauenhaus, in welchem Frauen und Kinder aufgenommen und betreut werden könnten. Generell erhalten Opfer kaum qualifizierte psychologische Hilfe und rechtlichen Beistand. Ein weiteres Risiko für Frauen besteht in Zwangsarbeit und kommerzieller sexueller Ausbeutung. Obwohl für die Bekämpfung von Menschenhandel bereits gesetzliche und administrative Vorkehrungen getroffen worden sind, ist die Umsetzung noch unzureichend. Das von UNDP koordinierte Projekt ist in ein umfangreicheres Menschenrechtsprogramm von verschiedenen UNO-Organisationen eingebettet.