Seit 2012 unterstützt Liechtenstein die Nichtregierungsorganisation „SOS Femmes en Danger (SOSFED)“, die sich für Opfer von sexueller Gewalt im Osten der Demokratischen Republik Kongo und in Mali einsetzt. Aufgrund der schlechten Sicherheitslage musste die Leiterin des Projekts den Kongo Anfang 2015 fluchtartig verlassen. Nun unterstützt Liechtenstein ein Projekt von SOSFED für Opfer von sexueller Gewalt in Mali. SOSFED leistet nach der Betreuungsphase auch Unterstützung, damit die Opfer wieder in ihre Gemeinschaften, Familien und zu ihren Ehemännern zurückkehren können. Der Beitrag kann als Teil der Aktivitäten im Zusammenhang mit „Women, Peace and Security“ gesehen werden (Bereich „protection“).
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
29.01.2016