Liechtenstein beteiligt sich an einem Projekt zur Ausarbeitung einer Modellgesetzgebung für den Schutz und die Förderung von Menschenrechtsverteidigern (Human Rights Defenders). An der internationalen Konferenz Vienna +20 im Juni 2013 wurde die Wünschbarkeit eines Modells für die nationale Gesetzgebung bekräftigt. Die Organisation „International Service for Human Rights“ in Genf – ein langjähriger Partner Liechtensteins – hat die Initiative ergriffen und ein zweijähriges Projekt gestartet, bei dem sowohl internationale Anwaltsfirmen, akademische Experten, regionale und nationale Menschenrechtsverteidiger sowie auch der UNO-Sonderberichterstatter zu Human Rights Defenders einen Beitrag leisten werden. Liechtenstein beteiligt sich mit insgesamt 75‘000 Franken an diesem Projekt. Es ist vorgesehen, dass die Modellgesetzgebung bis Dezember 2015 präsentiert werden kann.
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
24.11.2014