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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
14.08.2014

IHZE: Liechtenstein unterstützt Aktivitäten des IKRK

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gehört zu den wichtigsten Partnerorganisationen Liechtensteins im Rahmen der Not- und Wiederaufbauhilfe. Liechtenstein unterstützt die Hilfsorganisation jährlich mit einem grösseren finanziellen Beitrag. Im laufenden Jahr werden das Programm „Health Care in Danger“ mit 200‘000 Franken und die Regionaldelegation in Harare (Simbabwe) sowie das Programm in Israel und den besetzten Territorien jeweils mit 100‘000 Franken unterstützt.

Gewalt gegen Verletzte und Kranke sowie gegen Gesundheits-Einrichtungen und -personal ist derzeit ein bedeutendes humanitäres Problem. Immer häufiger wird in Konflikten durch gewollte und unbeabsichtigte Angriffe dringend benötigte Hilfe verunmöglicht. Das Programm „Health Care in Danger“ zielt darauf ab, Angriffe auf Gesundheits-Einrichtungen zu verhindern sowie unrechtmässigen Behinderungen und Diskriminierungen bei Behandlungen entgegenzutreten. Zudem soll der Zugang von Waffenträgern zu medizinischer Infrastruktur verhindert werden.

Über die Regionaldelegation in Harare deckt das IKRK seine Arbeit in den fünf Staaten des südlichen Afrikas, Malawi, Mosambik, Namibia, Sambia und Simbabwe, ab. Das südliche Afrika ist immer wieder von Naturkatastrophen wie Überschwemmungen und Dürren betroffen. Die Aktivitäten des IKRK in der Region umfassen den Besuch und die Betreuung von Häftlingen, den Aufbau von Kapazitäten im Bereich der Minenräumung, die Unterstützung von Familien, die durch Konflikte getrennt wurden sowie die Stärkung des Bewusstseins von Sicherheits- und Streitkräften für das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte.

In Israel und den besetzten Territorien versucht das IKRK die Einhaltung des humanitären Völkerrechts sicherzustellen, insbesondere in Bezug auf die zivile Bevölkerung. Des Weiteren überwacht das IKRK die Haftbedingungen und die Behandlung von inhaftierten Personen sowohl auf palästinensischer wie auch auf israelischer Seite. Im Übrigen koordiniert das IKRK die Hilfseinsätze der lokalen Partnerorganisationen. Durch die gegenwärtigen militärischen Interventionen im Gazastreifen verschärft sich der Konflikt und damit der humanitäre Bedarf.

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