Die Regierung hat beschlossen, dem zentralen Nothilfefonds der Vereinten Nationen (CERF) einen Beitrag von 250’000 Franken zur Verfügung zu stellen.
Mit dem Beitrag an den CERF leistet Liechtenstein einen wichtigen Beitrag zur Bereitstellung adäquater humanitärer Hilfe. Liechtenstein kommt damit einem gesteigerten Bedürfnis nach schneller, effizienter und flexibel einsetzbarer Nothilfe im Katastrophenfall nach. Die Gelder aus den Nothilfefonds tragen dazu bei, unmittelbar und unkompliziert auf eine neu entstandene Krisensituation zu reagieren. Innerhalb weniger Stunden können neue Nothilfeoperationen anfinanziert und bereits bestehende Operationen - bei zusätzlichem Bedarf - kurzfristig aufgestockt werden. Unvorhersehbaren Krisensituationen, wie sie etwa durch Naturkatastrophen oder eine Verschlechterung der Sicherheitslage entstehen, kann dadurch schnell begegnet werden. Wichtig ist dieser Fonds auch für die Aufrechterhaltung von stark unterfinanzierten Hilfsprogrammen in den so genannten „vergessenen Katastrophengebieten“.