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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
29.01.2016

IHZE: In Osteuropa und Zentralasien noch keine Trendwende bei HIV/AIDS

Liechtenstein engagiert sich seit 2005 in Zusammenarbeit mit dem Kinderhilfswerk UNICEF für den besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen in Osteuropa und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (CEE/CIS) vor HIV/AIDS. Die Bekämpfung von HIV/AIDS gehört zu den Hauptaufgaben von UNICEF in dieser Region. Während sich in anderen Weltgegenden die Anzahl von Neuansteckungen stabilisiert hat und AIDS-bedingte Todesfälle zurückgegangen sind, breitet sich die Krankheit in Osteuropa und Zentralasien weiterhin stark aus. CEE/CIS ist nach Afrika die am zweitstärksten betroffene Region weltweit (0.9 Prozent der Erwachsenen), wobei die zur Verfügung stehenden Ressourcen nicht annähernd an das heranreichen, was in Afrika investiert wird. Nur etwa 25 Prozent der Patienten, welche eine retrovirale Therapie benötigen, haben Zugang zu diesen Medikamenten. Die Aktivitäten von UNICEF konzentrieren sich auf den Schutz vor Mutter-zu-Kind-Übertragung, die Bereitstellung von medizinischen Behandlungen und anderweitiger Unterstützung, die Verhinderung von Neuansteckungen im pädiatrischen Bereich und auf die Prävention.

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