Liechtenstein unterstützt den Treuhandfonds der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge mit einem Beitrag von 25‘000 Franken.
Die internationale Gemeinschaft misst dem Bewusstsein für Katastrophenvorsorge als integrative Komponente von nachhaltiger Entwicklung eine zentrale Rolle bei. Dabei wird versucht, Schäden und Verluste aufgrund von Naturgefahren und Umweltkatastrophen zu reduzieren. Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurde an der Weltkonferenz für Katastrophenvorsorge, welche 2005 in Japan stattfand, ein Rahmenabkommen, das so genannte Hyogo Framework for Action, verabschiedet. Das Rahmenabkommen, welches den Zeitraum zwischen 2005 und 2015 abdeckt, wird an der dritten Weltkonferenz im März 2015 in Japan neu verhandelt.
Der von Liechtenstein unterstützte Treuhandfonds wurde vor knapp 15 Jahren geschaffen und finanziert insbesondere das Büro der Vereinten Nationen für die Verringerung des Katastrophenrisikos (UNISDR), welches um die Umsetzung des erwähnten Rahmenabkommens und des entsprechenden Aktionsplanes besorgt ist. Mit dem Beitrag an den Treuhandfonds leistet Liechtenstein einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Hyogo-Prozesses.