Liechtenstein unterstützt die Hilfsorganisation SolidarMed mit einem Beitrag von 40'000 Franken für die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung in zwei Distrikten Simbabwes. SolidarMed unterstützt seit 1982 die Distriktspitäler Musiso und Silveira in den zwei Distrikten Bikita und Zaka, um dort eine Grundversorgung gewährleisten zu können. Die Spitäler finanzieren sich hauptsächlich durch Patientengebühren von den rund 385‘000 Menschen, welche im Einzugsgebiet der Distrikte leben. Aufgrund der hohen Armut in den Distrikten und den beschränkten Mitteln der Spitäler können medizinische Notfälle nicht immer behandelt werden. Besonders betroffen von der medizinischen Unterversorgung sind HIV-Patienten. Bei einer durchschnittlichen landesweiten Prävalenz von knapp 15 Prozent sind in Simbabwe schätzungsweise 1.4 Millionen Menschen mit HIV infiziert, darunter etwa 200‘000 Kinder.
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
25.01.2016