Die Abklärungen des Amtes für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen im Anschluss an das Bienensterben vom 16. Juli 2015 in Eschen haben ergeben, dass der Honig des hauptsächlich betroffenen Imkers frei von Schadstoffen ist und die Bienen durch die Einwirkung eines Insektizids starben. Die verursachende Quelle konnte nicht gefunden werden.
In den im Rahmen des Bienensterbens verendeten Bienen konnte ein Insektizid der Gruppe der Neonicotinoide gefunden werden, von denen bekannt ist, dass sie starke Bienengifte sind. Es gibt aber Zulassungen für verschiedene Anwendungen dieser Insektizide für den Anbau von Kernobst, Kirschen, Kartoffeln, Salat und zur Saatbehandlung. Die Abklärungen bei den Landwirten im Umkreis des betroffenen Bienenstandes ergaben keine Hinweise auf den Einsatz eines solchen Insektizids. Auch der ursprünglich verdächtigte in der Nähe gelegene Zuckerrübenanbauer ist nicht der Verursacher, da in seinen untersuchten Zuckerrüben keine Rückstände dieser Substanzen gefunden wurden. Der Honig des betroffenen Imkers war glücklicherweise frei von jeglichen Rückständen. Somit bleibt weiter unklar, welche Anwendung das Bienensterben verursacht hatte.
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Amt für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen
Daniel Huber, Leiter Lebensmittelkontrolle
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