In Mitgliedsstaaten des Europarats gibt es immer wieder Versuche, die Meinungsfreiheit einzuschränken. Kritische Journalisten werden häufig schikaniert, entlassen, wegen Verleumdung ins Gefängnis geworfen, von Unbekannten überfallen, zusammengeschlagen oder gar getötet. Liechtenstein finanziert eine Internet-Plattform des Europarats mit CHF 20‘000, die zur Meldung von Verstössen gegen die Medienfreiheit eingerichtet wird und auf der ernsthafte Beeinträchtigungen der Arbeit von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten gemeldet werden können.
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
23.03.2015