Auch im Jahr 2014 wird ein Projekt der Caritas Schweiz zur Sicherstellung der Basis-Gesundheitsversorgung für die notleidende Bevölkerung in Darfur (Sudan) mit 100'000 Franken unterstützt.
Der langjährige Konflikt in der westsudanesischen Region Darfur ist auch nach der Vereinbarung eines neuen Waffenstillstands und der Unabhängigkeitserklärung Südsudans 2011 nicht zur Ruhe gekommen, was alleine im letzten Jahr über 300‘000 Menschen zu Binnenvertriebenen machte. Die vom Konflikt betroffenen Menschen sind mehr denn je auf Nothilfe und Rehabilitationsmassnahmen angewiesen. Die seit 2006 geleistete Unterstützung durch die Liechtensteiner Regierung für ein Gesundheitsprojekt der Caritas Schweiz soll deshalb auch im Jahr 2014 fortgeführt werden.
Das Projekt beinhaltet den Unterhalt von stationären und mobilen Kliniken in den Städten El Daein, Nyala und Bilel in Süddarfur, um Patienten eine Basis-Gesundheitsversorgung zu ermöglichen. Bei der Zielgruppe des Programms handelt es sich in erster Linie um Binnenvertriebene, aber auch um andere Betroffene in ländlichen Regionen. Die Kliniken bieten lebensrettende Massnahmen, das Projekt beugt aber auch der im internationalen Vergleich hohen Müttersterblichkeit und Sterberate für Kinder unter fünf Jahren vor. Die Caritas Schweiz rechnet damit, dass mit Liechtensteins Hilfe im Jahr 2014 knapp 120‘000 Menschen medizinisch behandelt und versorgt werden können.