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Amt für Auswärtige Angelegenheiten
21.03.2014

Beitrag zur Bekämpfung der Bodenerosion in Georgien

Der Nichtregierungsorganisation „Community & Environment“ (C&E) wird für die Durchführung eines Projekts zur Bekämpfung der Bodenerosion in drei Gemeinden Georgiens 95‘315 Euro zur Verfügung gestellt.

Das vorliegende Projekt befasst sich mit der Bekämpfung der Degradation der Böden in den georgischen Gemeinden Sagarejo, Signagi und Dedopolistskaro. Aufgrund der Übernutzung der landwirtschaftlichen Fläche sowie der Rodung von Wäldern in den vergangenen Jahrzehnten hat die Bodenerosion in den genannten Gemeinden stark zugenommen, wodurch viele Böden nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden können. Ausserdem sind diese Gebiete anfälliger für Naturkatastrophen geworden. Das Projekt sieht vor, die Bodenerosion zu stoppen, indem die Gebiete vor starken Winden geschützt werden. Hierfür werden in ausgewählten Gebieten bis zu 28‘000 neue Bäume eingepflanzt, welche als Windschutz dienen sollen. Hierdurch soll die landwirtschaftliche Nutzbarkeit des Bodens wieder erhöht werden und somit ein Beitrag an die nachhaltige Entwicklung in der Region sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht geleistet werden.

Das Projekt ist auf eine Gesamtdauer von 12 Monaten angelegt und wird voraussichtlich bis spätestens 2015 abgeschlossen sein. Liechtenstein hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl ähnlicher Projekte im Südkaukasus realisiert, wodurch das Engagement Liechtensteins für eine nachhaltige Entwicklung von Bergregionen unterstrichen wird.

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