Der elektronische liechtensteinische Pass (ePass)
Liechtenstein gibt seit dem 26. Oktober 2006 nur noch Pässe der neuesten Generation – so genannte elektronische Pässe (ePass) – heraus. Dieser biometrische ePass unterscheidet sich äusserlich kaum vom maschinenlesbaren Pass. Ein international anerkanntes Symbol für elektronisch lesbare Daten auf der Einband-Vorderseite kennzeichnet ihn. Im Einband ist zudem ein hauchdünner Chip mit Antenne untergebracht. Chip und Antenne machen den ePass empfindlicher als das bisherige Modell. Dies ist beim Umgang mit dem ePass zu beachten.
Auf dem Chip sind die Daten gespeichert, die auch im Pass abgedruckt sind. Dazu gehört auch ein Passfoto in digitaler Form, das mit demjenigen identisch ist, das im Pass abgebildet ist. Seit dem 1. Oktober 2011 werden zusätzlich auch Fingerabdrücke auf dem Chip gespeichert. Diese Daten können nur von Lesegeräten, die mit dem „Basic Access Control“-Schlüssel ausgerüstet sind, aus kurzer Distanz gelesen werden. Die Fingerabdrücke sind zusätzlich mit Extended Access Control vor unberechtigtem Auslesen geschützt (siehe auch Datenschutz und Sicherheitsmassnahmen).
Mit dem ePass kann z.B. beim Grenzübertritt das Gesicht der Person, die den Pass vorlegt, mit dem elektronisch gespeicherten Gesichtsbild verglichen werden. Passfälschungen und das Reisen mit einem fremden Pass werden erschwert, gleichzeitig kann die Überprüfung der Identität von Reisenden beschleunigt werden.
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