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Am 28. Januar 1981 wurde die Europäische Datenschutzkonvention (Konvention 108/81) unterzeichnet. Mit dieser Konvention verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten, insbesondere des Persönlichkeitsbereichs bei der automatisierten Datenverarbeitung, Sorge zu tragen.
Mit zahlreichen Informationsveranstaltungen in ganz Europa, werden die Bürger seit 2007 jährlich mit aktuellen Themen für den Datenschutz sensibilisiert.
| 7. Datenschutztag |  |
28. Januar 2013 |  |
Am Montag, 28. Januar 2013, fand erneut der Europäische Datenschutztag statt. Die Datenschutzstelle hat in Zusammenarbeit mit der Universität Liechtenstein mit Beteiligung des IKT Forum Liechtenstein und des IT Crowd Club Liechtenstein einen Vortragsabend unter dem Motto "Habe ich wirklich nichts zu verbergen?" - Vom Preis der Privatsphäre im Zeitalter des Internets." veranstaltet.

Plakat als PDF zum Download 
Was veranlasst den Facebook Nutzer, sich der Welt zu präsentieren? Bewegt sich die Gesellschaft im Sinne von mehr Transparenz? Verschiedene Dienste wie Gmail, etliche Apps oder Facebook sind gratis. Als es einmal hiess, Facebook werde kostenpflichtig, entstand grosser Widerstand der Nutzer. Ist uns die Privatsphäre nichts wert? Würden solche Dienste auch in Anspruch genommen, wenn man dafür bezahlen müsste? Ist es eine Ohnmacht gegenüber Google und Konsorten, da man sowieso nicht an ihnen vorbei kommt? Sind es die ellenlangen Privatsphäre-Einstellungen auf den Internetseiten, die wenige lesen? Sind wir einfach zu bequem und denken, im Meer des Internets versinken unsere Daten sowieso? Sind wir technisch überfordert? Oder ist uns dies alles gleichgültig? Ist es eine Kombination von Allem?
Diese Fragen standen im Zentrum der diesjährigen Veranstaltung.
Nach dem Referat "Das Geheimnis, die Sünde und die Freiheit" von Prof. Dr. Kurt Imhof, Soziologe an der Universität Zürich, wurde die Frage in einer Podiumsdiskussion vertieft. Argumente, die für eine "post privacy era" im Sinne von Facebook sprechen, wurden Argumente im Sinne der Privatsphäre gegenübergestellt.
Hier finden Sie die Vorträge der Veranstaltung:
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