Umweltstatistik 2011
Zweck der Umweltstatistik ist es, den Zustand und die Entwicklung der Umwelt in Liechtenstein aufzuzeigen und Vergleichsdaten zu anderen Ländern bereitzustellen.
Die Umweltstatistik bietet Informationen zu den Themenbereichen Luft, Klima, Wasser, Boden, Landschaft, Biodiversität, Wald, Abfall und umweltbezogene Abgaben. Die Umweltstatistik enthält Tabellen, die zum Teil bis in die 70-er Jahre zurückreichen, Karten zur Visualisierung der Daten und Indikatoren. Die Umweltindikatoren zeigen, in welchen Bereichen Verbesserungsbedarf besteht oder die Entwicklung in die gewünschte Richtung verläuft. Vorlage für die Indikatoren bildeten die Umweltindikatoren des schweizerischen Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und des schweizerischen Bundesamtes für Statistik (BFS) sowie die Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung des Amtes für Statistik Liechtensteins.
Neues Naturschutzgebiet ausgeschieden Im Jahr 2011 konnte in Liechtenstein mit dem Gebiet Matilaberg in Triesen ein neues Naturschutzgebiet ausgeschieden werden. Das Naturschutzgebiet Matilaberg weist eine Fläche von 14.3 ha auf.
Stickstoffdioxidbelastung der Luft sinkt Die Stickstoffdioxid-Belastung hat sich im Jahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Die Feinstaubbelastung lag im Jahr 2011 nur knapp unter dem Grenzwert. Die Ozon-Belastung überstieg auch im Jahr 2011 den Grenzwert deutlich.
Treibhausgasemissionen liegen über Zielwert Im Jahr 2010 wurden 233'200 Tonnen CO2-Äquivalente ausgestossen. Damit liegen die Treibhausgasemissionen noch rund 22'600 Tonnen über dem im Kyoto-Protokoll festgelegten Zielwert für die Periode 2008 bis 2012.
Wasserqualität in der Esche unbefriedigend Im Jahr 2011 kam es in der Esche beim Ammonium-Stickstoff, beim Nitrit-Stickstoff und beim gelösten organischen Kohlenstoff zu Überschreitungen der Qualitätsziele. In den anderen Fliessgewässern, mit Ausnahme des Spiersbachs, ist die Wasserqualität gut bis sehr gut. Das Grundwasser ist ebenfalls von guter Qualität.
Siedlungsabfälle sinken Im Jahr 2010 wurden rund 32'800 t Siedlungsabfälle erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr nahmen die Siedlungsabfälle um 2'600 t ab. Die Recyclingquote betrug im Jahr 2010 60.3%. Damit ist sie im Vergleich zum Vorjahr etwas gesunken. Im Jahr 2009 lag sie bei 62.2%.
Energieholzanteil erhöht sich weiterhin Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Anteil des Holzes, welches für die Energiegewinnung genutzt wird, erhöht. Im Jahr 2011 wurden 17'781 m3 Holz zur Energiegewinnung genutzt. Dies entspricht einem Anteil von 69.7% des gesamten Nutzholzes. Im Jahr 2010 lag der Anteil bei 66.3%.

Publikationen Umweltstatistik 2011 (PDF, 142 Seiten, 2'668 kb) (die nächste Ausgabe erscheint Mitte November 2013)
Umweltstatistik 2011 Übersichtstabelle der Umweltindikatoren (PDF, 1 Seite, 64 kb)
Tabellen und Grafiken
Umweltstatistik 2011 Tabellen (Excel, 811 kb)
Umweltstatistik 2011 Grafiken (Excel, 329 kb)
frühere Publikationen
Newsletter Anmeldung Newsletter Umweltstatistik
Weitere Informationen Amt für Umweltschutz Amt für Wald, Natur und Landschaft Landwirtschaftsamt Stabstelle für Landesplanung
|