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Internationale Flüchtlings- und Migrationshilfe


Prekäre Lebensumstände: Die Roma leben grösstenteils in schwierigsten Verhältnissen - die Aufbau- und Integrationshilfe aus Liechtenstein trägt ihren Teil dazu bei, ihre Situation zu verbessern. (Foto Martin Walser)

Der Migrationsdruck auf die westlichen Staaten hat in den vergangenen Jahren stetig zugenommen. Liechtenstein vergibt daher bereits seit Längerem namhafte Beiträge an Projekte zur Lösung der damit verbundenen Probleme. In Zusammenarbeit mit den umliegenden Ländern leistet Liechtenstein dadurch einen solidarischen Beitrag zur Linderung der internationalen Flüchtlings- und Migrationsproblematik.

Die Internationale Flüchtlings- und Migrationshilfe beschränkt sich nicht auf Personen, welchen im Sinne der UNO-Flüchtlingskonvention von 1951 Flüchtlingsstatus zukommt, sondern befasst sich auch mit der Problematik von Binnenvertriebenen (Personen, die innerhalb eines Landes geflohen sind), Rückkehrenden, Staatenlosen und von anderen Personen im Ausland, die des internationalen Schutzes bedürfen. Zentrales Anliegen der Internationalen Flüchtlings- und Migrationshilfe ist die Unterstützung betroffener Personen bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen, der Förderung der selbstverantwortlichen Lebensführung und der optimalen Nutzung ihrer Potenziale. Sie umfasst Massnahmen zur Integration von Rückkehrenden, inklusive Bildung, Gesundheit, Gemeinde- und Gemeinschaftsentwicklung, Minderheitenschutz und Versöhnung. Weltweit setzt sich die internationale Flüchtlings- und Migrationshilfe für die Verbesserung von Flüchtlings- und Migrationsregimen ein. Sie unterstützt die Herkunfts- und Zielländer in der Suche nach dauerhaften Lösungen und dem Aufbau entsprechender Strukturen, welche die Situation für die flüchtende oder migrierende Person langfristig verbessern sollen. Ausserdem fördert sie die Einhaltung völkerrechtlicher, menschenrechtlicher und humanitärer Standards im Zusammenhang mit der Migration und bekämpft menschenverachtende Praktiken wie Menschenschmuggel oder Menschenhandel.

Liechtenstein arbeitet eng mit dem UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR), aber auch mit der Schweizerischen Direktion für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) und mit Nichtregierungsorganisationen zusammen.

                         

 

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