Einführung des EFQM-Qualitätsmanagementmodells in der Landesverwaltung
Die Regierung hat im März 1999 die Einführung von Qualitätsmanagement in der liechtensteinischen Landesverwaltung beschlossen. Das eingesetzte Modell basiert auf dem Ansatz der „European Foundation for Quality Management“ EFQM und beruht auf einer Selbstbewertung.
Unter Selbstbewertung wird im konkreten Fall die umfassende, systematische und regelmässige Überprüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse der Amtsstellen der Landesverwaltung verstanden. Mit Hilfe dieses Selbstbewertungsprozesses sollen folgende Ziele erreicht werden:
- Erkennung von Stärken und Verbesserungspotentialen;
- Gezielte Planung, Einleitung sowie systematische Umsetzung von Verbesserungsmassnahmen;
- Überwachung der erzielten Fortschritte.
Das von der Regierung ausgewählte Qualitätsmanagementmodell ist ein wertvoller Orientierungsrahmen für einen ständigen Verbesserungsprozess. Die Methodik der Selbstbewertung nach dem EFQM-Ansatz liefert ein leistungsfähiges Diagnoseinstrument und ermöglicht eine objektive Bewertung der Verwaltung anhand von Kriterien, die europaweit auf breite Zustimmung stossen.
Von der Einführung dieses Qualitätsmanagementmodells in der Landesverwaltung verspricht sich die Regierung
- qualitativ hoch stehende Arbeit und Dienstleistungen der Verwaltung sowie
- zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden und damit eine hohe Akzeptanz der Landesverwaltung in der Bevölkerung.
TQM EFQM
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