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Aktuelles aus den Amtsstellen


>>> Quelle: Stabsstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (SKOE)
Sport - ein wichtiger Imageträger für Liechtenstein 12.03.2007

Sport wird in Liechtenstein gross geschrieben. In einer Vielzahl von Vereinen sind 15 000 Mitglieder eingeschrieben. Wenn Doppelnennungen berücksichtigt werden, so treibt etwa ein Drittel der Bevölkerung aktiv Sport. Die Regierung ist entschlossen, den Sport noch stärker zu unterstützen – vom Breiten- bis zum Spitzensport, vor allem auch den Behinderten- und Seniorensport.

«Wenn ich zurückblicke», sagte Sportminister Dr. Klaus Tschütscher in einem Interview, «hat sich Liechtenstein in den letzten Jahren immer wieder als professioneller Veranstalter und sympathisches Gastgeberland für internationale Wettkämpfe präsentieren und profilieren können.» Die Kleinstaaten-Spiele (Lie-Games 1999), die U19-Europameisterschaft-Endrunde der Fussballer 2003 und Liechtenstein als Etappenort für die Tour de Suisse der Radrennfahrer sind nur drei Beispiele dafür. Die Durchführung internationaler Sportanlässe soll im Sinne einer sympathischen Image-Werbung für das Land verstärkt gefördert werden, erklärte Sportminister Tschütscher in seinem sportpolitischen Ausblick 2007. Ebenso aber steht die Förderung des liechtensteinischen Sports auf dem Programm der Regierung, die grosse Bedeutung auf den Breiten- und den Behindertensport legt.

Der Behindertensport wurde als Thema für das Sportseminar 2007 gewählt. Auch im Rahmen der Revision des Sportgesetzes soll dem Behindertensport ein höherer Stellenwert beigemessen werden. Behindertensportler aus Liechtenstein nehmen seit Jahren regelmässig an internationalen Sportveranstaltungen teil, wie etwa 2006 an den Special Olympics in Rom. Sportminister Klaus Tschütscher äusserte sich begeistert über die behinderten Sportler: «Das Können und die Leistungsbereitschaft dieser Sportlerinnen und Sportler sowie deren Leidenschaft, Fairness und ausgeprägter Durchhaltewille, machen sie zu Vorbildern für uns alle.» Damit die liechtensteinischen Behindertensportler diese Eigenschaften einem breiteren Publikum im eigenen Land präsentieren können, ist im Herbst eine spezielle Sportveranstaltung zur Förderung des Behindertensports geplant.

Neben der Überarbeitung des Sportgesetzes hat die Regierung beschlossen, dem UNESCO-Übereinkommen gegen Doping beizutreten, das am 1. Februar 2007 in Kraft getreten ist. Mit dem möglichst raschen Beitritt zu dieser Konvention, die von 41 Staaten bereits ratifiziert wurde, will Liechtenstein ein Zeichen der Solidarität im weltweiten Kampf gegen Doping setzen. Das Verbot von Doping wurde schon im Jahre 2000 in das Sportgesetz aufgenommen, womit die grundlegenden Forderungen der UNESCO-Konvention in der nationalen Gesetzgebung bereits enthalten sind. Liechtensteins Sportler werden aufgrund einer Vereinbarung mit der Schweiz durch schweizerische Kontrolleure gegen die Einnahme verbotener Substanzen kontrolliert.

Das Sportjahr 2007 enthält für Liechtenstein eine Reihe von Höhepunkten. Die Wintertriathlon-Europameisterschaften konnten in Steg erfolgreich durchgeführt werden. Liechtenstein war vor kurzem auch Austragungsort für die Langlauf-Schweizermeisterschaften. Vor der Türe stehen die Ankunft der Tour de Suisse im Juni und die Weltgymnaestrada im Juli in Vorarlberg, die Liechtenstein den Status als Gastland zuerkannt hat und bei verschiedenen Veranstaltungen miteinbinden wird. Liechtenstein sieht die Nähe der Gymnaestrada 2007 als grosse Chance, einem Teil der aus der ganzen Welt anreisenden Sportlerinnen und Sportler das Fürstentum näher zu bringen. Ein Liechtenstein-Pavillon in Vorarlberg wird die interessierten Sportler auf das nachbarliche Fürstentum aufmerksam machen. Ausserdem ist der 11. Juli zum Liechtenstein-Tag auserkoren worden.

Liechtensteins Sportler bereiten sich derzeit intensiv auf die Europäischen Kleinstaatenspiele vor, die vom 4. bis 9. Juni in Monaco stattfinden. Sportminister Klaus Tschütscher, der an der Eröffnungsfeier und der Ministerkonferenz zum Thema Doping teilnehmen wird, bezeichnete die liechtensteinische Delegation als «Botschafter unseres Landes». Für die Durchführung der Kleinstaatenspiele 2011 hat sich Liechtenstein erfolgreich beworben und wird Gastgeber für rund 1000 Sportlerinnen und Sportler aus acht europäischen Kleinstaaten sein. Das Jahr 2011 hat für den liechtensteinischen Sport eine besondere Bedeutung, weil gleichzeitig das Jubiläum «75 Jahre Fürstlich Liechtensteinischer Sportverband» gefeiert wird. Nachdem die «Lie-Games 1999» grosse Sportbegeisterung in Liechtenstein ausgelöst haben, erwartet Sportminister Klaus Tschütscher von den «Lie-Games II» wiederum positive Impulse für das Sportland Liechtenstein.


 
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