Liechtenstein Contemporary in Strasbourg 19. Januar bis 8. Februar 2008

Am Freitag, 18. Januar 2008, fand die Vernissage der zweiten Station der Ausstellungsreihe Liechtenstein Contemporary in der Kunsthalle apollonia in Strassburg im Beisein der beiden Künstler Hansjörg Quaderer und Werner Marxer statt. Gesponsert wurde der Anlass von der Liechtensteinischen ständigen Vertretung beim Europarat in Strassburg.
Nach der Begrüssung durch Dimitri Konstantinidis, Direktor der Kunsthalle apollonia, und einführenden Worten von Botschafter Daniel Ospelt sprach Gabriele Braun, Kuratorin der Ausstellung, über die Werke der beiden Künstler. Fabrice Lesueur vom Kulturministerium des Departements Elsass richtete abschliessend ebenfalls einige Worte an die Besucher.
Der Einladung zur Vernissage folgten zahlreiche Interessierte, unter ihnen die Ständigen Vertreter Belgiens, Dänemarks, der Schweiz, Norwegens, Polens, Estlands und Lettlands, um nur einige zu nennen, sowie hohe Repräsentanten des Europarats und der Stadt Strassburg. Aus Liechtenstein reisten nicht nur Familienmitglieder und Freunde der beiden Künstler an, sondern auch der vor kurzem aus dem Amt geschiedene Präsident des Kulturbeirats, Josef Braun, und der Leiter der Stabstelle für Kulturfragen, Thomas Büchel, die mit ihrer Präsenz die Bedeutung dieses Projekts unterstrichen.
Neben den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern bekundeten auch die Medien grosses Interesse an der Arbeit von Werner Marxer und Hansjörg Quaderer und dem liechtensteinischen Kulturschaffen im Allgemeinen. Bereits am folgenden Tag widmete die Kultur-Wochenendbeilage der auflagenstärksten Tageszeitung des Elsass, DNA - Dernières Nouvelles d'Alsace, beinahe eine halbe Seite den beiden Künstlern. Das Lokalfernsehen war ebenfalls präsent und wird über die Ausstellung berichten.
Wie sich bereits im Laufe der Vorbereitungen zeigte, präsentiert sich die Kunsthalle apollonia als idealer Ausstellungsort für die grossformatigen Werke der beiden Künstler. Darüber hinaus bietet die Institution nicht nur eine hervorragende Infrastruktur, sondern auch eine Plattform für liechtensteinische Künstler im Rahmen eines künstlerischen Austauschs innerhalb Europas, dem sich apollonia verschrieben hat. Für Liechtenstein bedeutete dies eine Möglichkeit, auf zeitgenössisches Kunstschaffen aufmerksam zu machen und somit die Wahrnehmung Liechtensteins im Ausland zu bereichern.
Es ist ein Katalog zur Ausstellung erschienen.
Liechtenstein Contemporary in Berlin 10. Januar bis 14. Februar 2009

Am Freitag, 9. Januar 2009, fand die Vernissage der dritten Station der Ausstellungsreihe Liechtenstein Contemporary bei Artnews Projects in Berlin Mitte im Beisein des Botschafters Prinz Stefan von und zu Liechtenstein, der beiden Künstler Arno Oehri und Martin Walch sowie der Kuratorin der Ausstellung Gabriele Braun und weiteren Liechtensteinern, die für diesen Anlass nach Berlin reisten, statt. Wie sich bereits im Laufe der Vorbereitungen zeigte, präsentiert sich Artnews Projects als idealer Ausstellungsort hinsichtlich Programmation, Infrastruktur und Standort für das Schaffen der beiden Künstler. Und umgekehrt ermöglicht das Zusammenspiel der Arbeiten von Walch und Oehri dem Projektraum eine räumliche Neudefinierung.
Für Liechtenstein ergab sich eine weitere Möglichkeit, auf zeitgenössisches Kunstschaffen aufmerksam zu machen, und somit die Wahrnehmung Liechtensteins im Ausland durch Authentizität zu intensivieren. Botschafter Prinz Stefan von und zu Liechtenstein äusserte sich bereits im Zuge der Ausstellungsvorbereitungen sehr positiv über die hervorragende Wahl des Standorts in einer der wichtigsten Galerienstrassen Berlins und den bemerkenswerten Ruf des Projektraums in der Berliner Kunstszene und dessen europaweite Ausstrahlung. Er begrüsste die Initiative zur kulturellen Präsenz Liechtensteins in der Hauptstadt Deutschlands.
Der Einladung zur Vernissage durch die Botschaft und Artnews Projects folgte ein hochstehendes und qualifiziertes Galerien-Publikum. Zahlreiche Galerien eröffneten ebenfalls an diesem Abend die Galeriensaison nach der Weihnachtspause, wovon Liechtenstein Contemporary profitierte und was den Publikumsandrang bedeutend steigerte. Während vier Stunden strömten hunderte von Interessierten in die Räumlichkeiten von Artnews Projects. Mehr Aufmerksamkeit für die beiden Künstler hätte nicht erreicht und ein grösseres Interesse für Kunst aus Liechtenstein im Allgemeinen nicht geweckt werden können. Während der fünfwöchigen Ausstellungsdauer konnte eine hohe Zahl an ausgesprochen kunstinteressiertem Laufpublikum, Galeristen, Kuratoren und Journalisten begrüsst werden.
Zur Ausstellung erschien ein Katalog mit Texten von Felix Hasler und Michael Donhauser.
Liechtenstein Contemporary in Wien 4. September bis 2. Oktober 2009 im Palais Porcia, Herrengasse 23, 1010 Wien

Nach Berlin, Strassburg und Washington D.C. war Wien die vierte und letzte Station der erfolgreichen Ausstellungsreihe Liechtenstein Contemporary. Eröffnet wird die Ausstellung am 3. September 2009 im Beisein von Kulturministerin Dr. Aurelia. Zu Beginn der Herbstsaison erschloss sich dem Wiener Publikum zum ersten Mal liechtensteinisches zeitgenössisches Kunstschaffen in einem grösseren Rahmen; ein wichtiges Kunstereignis, das die Auseinandersetzung mit den Kunstströmungen des Nachbarlandes ermöglichte und den Blick auf eine vielfältige und dynamische Kunstszene lenkte.
In Wien bot sich auf Grund der Grosszügigkeit der zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten die Möglichkeit, sechs Künstlerinnen und Künstler auszustellen. Ausgewählt wurden Arbeiten von Marco Eberle, Barbara Geyer, Brigitte Hasler, Anna Hilti, Hanna Roeckle und Carol Wyss. Die Erarbeitung des Ausstellungskonzepts erfolgte durch Gabriele Braun, Kuratorin der Ausstellungsreihe.
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