|
Die Regierung bildete mit Beschluss vom 30. Januar 2002 (RA 2001/3288-0101) einen Lenkungsausschuss „Gender Mainstreaming und beauftragte ihn, die Bereiche Politik, Bildung, Soziales, Wirtschaft und Kultur zu überprüfen und aus diesen Bereichen eine Auswahl an Umsetzungen vorzuschlagen.
Nach einer ersten Ideensammlung schlug der Lenkungsausschuss der Regierung als erstes Umsetzungsprojekt die „Paritätische Besetzung der Landeskommissionen durch Frauen und Männer“ vor. Die Regierung beschloss in ihrer Sitzung vom 12. August 2003 die Umsetzung dieses Projektes (RA 2003/1632-0101).
Liechtenstein beteiligte sich zudem am Interreg Projekt „Ländergender – Umsetzung von Gender Mainstreaming in den Verwaltungen von Liechtenstein, St. Gallen und Vorarlberg“ (RA 2003/3343-0101).
Im Rahmen dieses Projekt waren das Schulamt, Amt für Volkswirtschaft, die Stabstelle Finanzen, Stabsstelle für Landesplanung sowie Stabsstelle für Kulturfragen vertreten. Sie arbeiteten an folgenden Projekten:
- Kaderfunktionen im Schulbereich
- Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amt für Volkswirtschaft
- Berücksichtigung von empfängerorientierten geschlechtsspezifischen Daten
- Gender Mainstreaming als Planungskriterium im öffentlichen Raum
- Eröffnung eines Ateliers für Künstlerinnen und Künstler in Berlin
Nachdem im Rahmen des Interreg-Projektes fünf Genderprojekte erarbeitet wurden, sah der Lenkungsausschuss davon ab, der Regierung weitere Umsetzungsprojekte vorzuschlagen. Vielmehr wurden, wenn möglich, die liechtensteinischen TeilnehmerInnen bei der Erarbeitung ihrer Projekte unterstützt.
Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Stabsstelle für Chancengleichheit.
|