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Vätertage


Vätertag

Entwickelt von der Stabsstelle für Chancengleichheit in Zusammenarbeit mit der Gruppe Mannsbilder

Ab 2011: Neue Kontaktadresse: Verein für Männerfragen

Organisation

Der Anlass kann ganz alltäglich ablaufen, in dem die Kinder von den Mitarbeitern eingeladen werden, um bei der Arbeit zuzuschauen. Der Anlass kann aber auch wie ein Event veranstaltet werden, was einen etwas grösseren organisatorischen Aufwand bedingt. Die Teilnahme der Unternehmen am Vätertag ist freiwillig. In den vergangenen Jahren fanden die Vätertage jeweils abwechselnd in Schulen bzw. Kindergärten wie auch Unternehmen statt. Können bei den Vätertagen in den Schulen und Kindergärten Väter den „Arbeitsplatz“ ihrer Kinder besuchen, ist es bei den Vätertagen in Unternehmen umgekehrt: Hier dürfen Kinder und Jugendliche einen Einblick in die Arbeitswelt werfen. Schon einige Unternehmen haben mit ihrer Teilnahme positive Resonanz gewonnen. Ein Teilnehmer meinte z.B. „Solche Aktionen sind zweifellos hilfreich, um Kindern die Berufswelt ihres Vaters näherzubringen, was letztlich auch zu einem besseren Verständnis der Rolle des Vaters ausserhalb des Zuhauses beiträgt“.

Den alltäglichen Arbeitsablauf näher bringen

Soll die Organisation des Tages jedem einzelnen Mitarbeiter, der einzelnen Abteilung überlassen werden? In diesem Fall empfiehlt es sich, die Mitarbeiter persönlich über den Vätertag im Betrieb zu orientieren. Wichtig ist, dass ein Anmeldeformular aufgelegt wird, mit dem die Väter ihre Kinder in ihrem Betrieb anmelden können. Eine kleine, offizielle Begrüssung und Vorstellung der Mitarbeiter/innen ist sympathisch. Wenn möglich, sollten die Kinder aktiv an einer geeigneten Arbeit teilnehmen können. Verpflegung oder Getränke zwischendurch sind sicher willkommen.

Der Vätertag als offizieller Event

Gerade hier ist eine offizielle Begrüssung angebracht, bei der den Kindern und allen Beteiligten Namenskärtchen ausgehändigt werden. Eine kurze Vorstellung des Betriebes wie auch ein Hinweis, wo sich zentrale Orte wie Pausenraum oder Toiletten befinden, erleichtert den Einstieg. Ebenso sind für den Betrieb wichtige Sicherheitsbestimmungen bekannt zu machen. Damit die Kinder möglichst viel profitieren können, bietet sich eine Einteilung in gleichaltrige Gruppen an. Erkennungszeichen können hier z. B. Farben oder Produkte des Unternehmens sein. Auch Medienvertreter könnten zum Vätertag eingeladen werden. Nach dem offiziellen Teil wie einem kleinen Vortrag oder Film über das Unternehmen können die Kinder dann die Arbeitsplätze ihrer Väter besuchen. Und warum nicht am Ende des Tages die Kinder motivieren, einen kurzen Bericht für eine «Vätertags-Zeitung», die Publikation im hauseigenen Intranet, oder in der internen Betriebszeitung zu schreiben? Oder an einem zentralen Treffpunkt des Unternehmens eine Ausstellung machen? Vielleicht bringen die Mitarbeiter zur Ergänzung auch Fotos mit, auf denen sie im gleichen Alter waren wie die Kinder. Anhand der Fotos können die Kinder mit ihren Vater über Berufswünsche und Träume diskutieren. Oder es werden die Fotos ausgestellt und anschliessend ein kleiner Wettbewerb veranstaltet. Vorbereitete Fragebögen helfen anschliessend, den Vätertag auszuwerten.

FAQ

  • "Was ist,…wenn kein Vater zur Verfügung steht?"
    Kinder, die auf Grund ihrer familiären Situation keinen Zugang zu ihrem Vater haben, haben oft eine andere für sie wichtige männliche Bezugsperson.
  • "Was ist,…wenn der Arbeitsplatz des Vaters zu gefährlich ist oder wenn Datenschutz, Bank- oder Amtsgeheimnis ein Problem sind?"
    In den letzten Jahren haben Handwerksbetriebe, Banken wie Amtsstellen am Vätertag teilgenommen und für ihren Betrieb eine (kreative) Lösung gefunden.

Vorlagen

Flyer_a 
Flyer_i 
Anmeldeformular 
Tipps 
Fragebogen 

 

                         

 

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