DienstleistungsverzeichnisRegierung und VerwaltungOnlineschalter
Pfad : LLV.li / Regierung und Verwaltung / Stabsstelle für Chancengleichheit / Veranstaltungen & Projekte / Chancengleichheitspreis 2013
Chancengleichheitspreis 2013


Logo_Chancengleichheit

Der nächste Chancengleichheitspreis  (4141 KB) wird derzeit ausgeschrieben und am 8. März 2013 vergeben.

Rückschau

Vergabe des Chancengleichheitspreises 2012  (782 KB)

Das Ressort Familie und Chancengleichheit kürte am 8. März 2012 die PreisträgerInnen des Chancengleichheitspreises 2012. Die Jury entschied sich in diesem Jahr aus insgesamt 7 Projekten für Projekte, bei welchen vor allem Kinder und Jugendliche im Fokus standen.

Der erste Preis mit einem zweckgebundenen Barpreis in der Höhe von 20’000 Franken wurde an Aikidantraining, coaching, moving für das Projekt „Bewegungsarbeit mit AD(H)S betroffenen Kindern in Liechtenstein“ verliehen. Weitere Preise zu je 5'000 Franken gingen an die Wirtschaftskammer Liechtenstein und an das Literaturhaus Liechtenstein. „Checkpoint Lehre“ richtet sich u.a. an Schüler und Schülerinnen, welche das letzte Schuljahr besuchen und sich auf eine Lehre vorbereiten. Sie erhalten in diesem Projekt der Wirtschaftskammer  von Personalfachleuten ein Feedback zu den eigenen Bewerbungsunterlagen. Somit können sie sich auf ein optimales Bewerbungsgespräch ideal vorbereiten. Das Literaturhaus will mit dem „Kulturkoffer für alle Eltern von Kleinkindern“ Kinder und Jugendliche zu Lesen animierens.

Um den Chancengleichheitspreis konnten sich wie jedes Jahr Projekte aus den Bereichen Behinderung, Alter, soziale Benachteiligung, sexuelle Orientierung, Migration und Integration sowie Förderung der Gleichstellung von Frau und Mann bewerben.

Hier ist eine Auswahl von bereits früher ausgezeichneten Projekten

1. Preis 2011: Zivilcourage kann man lernen - Frauennetz Liechtenstein
1. Preis 2010: Augustine  (1230 KB) - Junges Theater Liechtenstein
1. Preis 2009: Interkultureller Lehrgang - Haus Gutenberg
1. Preis 2008: Talente-Tauschbörse  (158 KB) - Liechtensteiner Behindertenverband
1. Preis 2006: Familienmanagerinnen  (283 KB) - infra Informations- und Kontaktstelle für Frauen

Sie wollten schon immer beim Chancengleichheitspreis teilnehmen, aber es fehlt Ihnen eine IDEE?

„Die Idee ist da, in dir eingeschlossen – du musst nur den überzähligen Stein entfernen.“ (Michelangelo)

Im Folgenden finden sich drei verschiedene Projekte zum Nachahmen. Personen/Unternehmen, die sich bewerben wollen, können diese kostenlos kopieren, verändern oder weiterentwickeln: Nach jedem Beispiel findet sich ein entsprechendes word.doc. für die weitere Bearbeitung freigegeben.

Das Restaurant „Salz + Pfeffer“ beschäftigt seit einem Jahr einen jungen Koch. Der junge Mann ist seit Geburt gehörlos. Er hat die Gehörlosenschule in Zürich besucht und anschliessend bei einem Unternehmen in Zürich die Ausbildung zum Koch abgeschlossen. Er absolvierte die Berufsschule für Hörgeschädigte in Zürich. Die Kommunikation zwischen dem Service und der Küche läuft nicht immer optimal. Die Betriebsleitung entscheidet sich daher, den Mitarbeitenden ein Coaching sowie eine Einführung in die Gebärdensprache anzubieten. Das Küchenteam erhält eine intensivere Schulung und absolviert einen Gebärdensprachkurs…

Für die weitere Bearbeitung: Sprechende Hände als word.doc.

Die 600 Mitarbeitenden dieses Industrieunternehmens kommen aus Liechtenstein, der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, Türkei, Kroatien, Serbien, Albanien, Niederlande und Tunesien. Am erstmalig in dieser Grösse geplanten Familientag wird es kulinarische und unterhaltende Angebote aus diesen Ländern geben. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen lernen somit auch die anderen Kulturkreise besser kennen. Auch für das Unternehmen bietet der Interkulturelle Familientag eine gute Präsentationsmöglichkeit. Alle Mitarbeitenden dürfen anlässlich eines Rundgangs durch das Unternehmen den Familienangehörigen ihren Arbeitsplatz zeigen…

Für die weitere Bearbeitung: Interkultureller Familientag als word.doc. + Nützliche Adressen.

Telearbeit und Teilzeit verbindet unser Modell TAT. Das Unternehmen startet zunächst mit zwei Pilotarbeitsplätzen. Eine langjährige Mitarbeiterin im administrativen Bereich kann nach der Geburt ihres Kindes ihr 50 Prozent-Arbeitspensum jeweils zur Hälfte auf ihre Anwesenheit im Betrieb und zu Hause aufteilen. Ein junger Mann, eben Vater geworden, der im Bereich Forschung und Entwicklung arbeitet, kann befristet auf drei Jahre 40 Prozent im Betrieb und 50 Prozent von zu Hause aus arbeiten. Der langfristige Nutzen für das Unternehmen ist der Erhalt von Know-how, Ressourcen und Kompetenzen. Eine Steigerung der Produktivität und Sozialkompetenzen kommen dem Unternehmen ebenso zu gute wie die Anerkennung als fortschrittlicher Arbeitgeber am Arbeitsmarkt…

Für die weitere Bearbeitung: TAT als word.doc.

Weitere Ideen, die nachahmenswert sind, aber noch entwickelt werden müssen:

  • Aufeinander zugehen - Begegnungsraum "Glasmurmla"

Wo findet man Kontakt, wenn man/frau nach Liechtenstein kommt und hier eine neue Heimat finden möchte? Beruf oder Schule sind vorgegeben, andere Aktivitäten können aber frei gewählt werden. Eine öffentliche Einrichtungen wie z.B. eine Bibliothek kann Heimat sein in der Fremde, sie kann Neues bieten und das Lernen fördern. Dieser Ort könnte aber auch ein lebendiger Begegnungsraum der Kulturen und Generationen sein. Welche Angebote und Ideen könnte es sodann in dieser Bibliothek geben, um die Kommunikation zu fördern? Um als lebendiger Lern- und Begegnungsraum das Aufeinander zugehen und die Frage "was brauchst du?" leichter zu machen?....Zwischen den Kulturen, den Generationen, Menschen mit verschiedenen Ressourcen...

Glasmurmla sind bunt, faszinierend, beim Spiel rollen, schlagen sie aneinander, rollen in verschiedene Richtungen, aber sie sind alle rund, verschieden bunt und aus Glas. Wie Menschen verschiedener Kulturen, jung und alt...

Weitere Impulse finden Sie hier: http://www.lebensspuren.net/kulturen/projekte/index.html

  • TANDEM - Mentoringplattform

Die Karriere richtig planen und berufliche Perspektiven entwickeln, - das wünschen sich viele junge Menschen nach ihrer Berufsausbildung. Untersuchungen zeigen, dass viele später erfolgreiche Menschen am Beginn ihrer Berufslaufbahn eine erfahrene Person an ihrer Seite hatten, die sie mit ihren Erfahrungen, Fachwissen beraten und Kontakte aufgezeigt hat.
TANDEM ist ein Projekt, das in Liechtenstein eine Mentoring-Plattform aufbaut. Es soll einerseits älteren Personen bewusst machen, welches Erfahrungswissen sie haben, ihnen die Methoden an die Hand geben, ihre Kompetenzen weiterzugeben, andererseits jüngeren Menschen Kontakte bieten, wo sie einen für sie geeigneten Mentor, eine Mentorin finden können.

TANDEM ist einerseits eine Internet-Plattform mit einer Datenbank für Mentoren und Mentees, andererseits ein jährlicher Kurz-Event bzw. eine Kontaktbörse von einem Tag, ähnlich einer Job-Messe, an der an einer Mentoring-Begleitung Interessierte Kontakte knüpfen und anschliessend Mentorenpartnerschaften eingehen können.
Begleitet wird dieses Projekt von einem Team erfahrener Trainer/innen, die aus verschiedenen Bereichen wie Personalentwicklung, Kommunikation, Erwachsenenbildung, Gewerbe- und Wirtschaftskammer, Arbeitsmarktservice, u.a. kommen.
Der Erfahrungsaustausch und das Vermitteln der Spielregeln des Mentoring-Programms stehen am TANDEM-Event im Mittelpunkt...

                         

 

 Drucken       Senden     +/- Textgrösse      Begriffserklärungen

 

Suchen & Finden  

Stabsstelle Chancengleichheit (SCG)
Über das gesamte Portal

Hilfe zur Suche
Allgemeines 
Amtsblatt
Organisation/Ansprechpersonen
Öffnungszeiten
Kontakt/Standort
Kontaktformular
Links
Fragen und Antworten
Bildergalerie
Newsletter
Newsarchiv
Recht 
Gleichstellungsgesetz (GLG)
Behindertengleichstellungsgesetz, Verordnung
Behindertengleichstellungsgesetz
Strafprozessordnung (StPO)
Personen- und Gesellschaftsrecht (PGR)
weiter
Onlineschalter

Sie haben die Möglichkeit die Dokumente
   - von A-Z,
   - nach Dokumententyp
   - oder nach Thema zu sortieren.

Bitte wählen Sie:

Portaldienste
 
Stabsstelle für Chancengleichheit (SCG) • Äulestrasse 51 • 9490 Vaduz • Telefon: +423 / 236 60 60 • Telefax: +423 / 236 65 60 • E-Mail