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Das grösste kirchliche Archiv ist das Archiv des ehemaligen Dekanats
Liechtenstein (1970-1990). Nach der Auflösung wurden die Unterlagen dem Landesarchiv als Depot zur Aufbewahrung
übergeben. Als Vorläufer des Dekanats sind das Landesvikariat (seit dem frühen 19. Jh. bestehend) und
das Liechtensteinische Priesterkapitel (ab 1850 erste Organisation der liechtensteinischen Geistlichen)
zu betrachten. Soweit von diesen Institutionen Unterlagen erhalten sind, befinden sie sich ebenfall
im Landesarchiv. Die katholischen Pfarreien archivieren
ihr Schriftgut selbst. Einige der insgesamt 10 katholischen Pfarreien haben ihr Archiv (oder Teile davon)
im entsprechenden Gemeindearchiv oder im Landesarchiv deponiert. Als besonders wertvolle Dokumente sind
die Pfarrbücher (Tauf-, Sterbe- und Ehebücher), die Urbare und die Pfarreirechnungen hervorzuheben.
Die Pfarrbücher, die für genealogische Forschungen das Basismaterial liefern, sind mikroverfilmt. Die
entsprechenden Mikrofilme können im Landesarchiv eingesehen werden. Von
den Archiven der evangelischen Kirchen in Liechtenstein befinden sich einige wenige Unterlagen aus dem
19. Jahrhundert im Landesarchiv. Sie finden also folgende
Unterlagen im Landesarchiv - Pfarrarchiv Bendern
(1325 - 1990)
- Pfarrarchiv Eschen (1446 - 1934)
- Pfarrarchiv
Mauren (19. und 20. Jahrhundert)
- Pfarrarchiv Schaan (1298
- 1743)
- Pfarrarchiv Triesen (1415 - 1990)
- Landesvikariat
(1800 - 1970)
- Dekanatsarchiv (1970 - 2000)
- Evangelische
Kirchengemeinde (1880 - 1965)
Weiters möchten
wir Sie aufmerksam machen auf das Projekt der Vereinigung Schweizerischer Archivar (VSA) über "Kirchliche
Bestände in schweizerischen Archiven" und die enstprechende Hompage
, wo sie weiterführende Informationen erhalten.
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