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Verehrte Gäste, meine Damen und Herren,
ich freue mich, heute gemeinsam mit Ihnen die IBK-Wanderausstellung „grenzenlos-kreativ-vernetzt“ im Liechtensteinischen Landesmuseum eröffnen zu können. Ich begrüsse es sehr, dass es gelungen ist, die Ausstellung während unseres Vorsitzjahres nach Liechtenstein zu bringen. Die ab heute hier präsentierte Ausstellung verdeutlicht die wirtschaftliche, kulturelle und gesamtgesellschaftliche Bedeutung und Verbundenheit unserer Region. Die Ausstellung führt uns vor Augen, dass ein grosser gemeinsamer Lebensraum mit jahrhundertealter Tradition mit der IBK eine zeitgemässe, moderne Form gefunden hat. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass die Einladung so viel Anklang gefunden hat und Vertreterinnen und Vertreter aus allen Mitgliedsländern und –kantonen der IBK heute teilnehmen.
Die Bodenseeregion ist vielfältig. Die Vielfalt ist eines der prägenden Merkmale, aus denen die Region ihren Erfolg schöpft. Aber es gibt Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel enge historische Verbindungen, die unsere Region einen und geistig und kulturell miteinander verbinden. Die Wanderausstellung „grenzenlos-kreativ-vernetzt“ ist ein künstlerisches Gemeinschaftsprojekt der IBK und des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“, das uns die Dimension unserer Gemeinsamkeiten vor Augen führt und die Bodenseeregion als gemeinsamen Lebensraum für die Menschen erlebbar macht. Die Auseinandersetzung der Besucher mit der Ausstellung soll den Dialog fördern und im nachbarschaftlichen Kontext zum wechselseitigen Verständnis beitragen. Ich freue mich besonders darüber, dass mit der Wanderausstellung auch für Liechtenstein ein geeignetes Mittel gefunden worden ist, einen Raum für Begegnungen herzustellen und die Verwobenheit der Bodenseeregion auf anschauliche und lebendige Weise zu vermitteln.
Die Ausstellung ist etwas zum Anfassen und legt besonderen Wert auf die visuelle Vermittlung von Wissen über die grenzenlosen Projekte am Bodensee. Mittels Zeppelinen lädt die Ausstellung seine Besucher zu einer Reise über dem Bodenseeraum ein. Das Ausstellungskonzept drängt uns kein starres Bild auf. Es regt zu einem „Sich-Hineinversetzen“ an, macht die Bodenseekonferenz und Interreg für die Besucher erfahrbar und zugänglich. So kann sich jeder selbst ein Bild von der Vielfalt der Bodenseeregion machen. Eine neue, innovative Verbindung zur Wanderausstellung wurde durch den Anfang März lancierten Onlinewettbewerb für Kinder und Jugendliche geknüpft. Ich hoffe, dass sich die Onlineversion der Ausstellung und das Quiz zu einem dynamischen und vor allem interaktiven Forum entwickelt, das mit seinem Publikum in einem regen Austausch steht.
Insgesamt wünsche ich mir, dass die Ausstellung noch in viele andere Länder wandert und darauf aufmerksam macht, dass die Bodenseeregion wunderschön und auch touristisch interessant ist. Sie soll eine besondere Plattform der Begegnung sein, die vielen die Augen für unsere Region öffnet und auch ein Schaufenster, eine Visitenkarte dessen, was wir in der Bodenseeregion gemeinsam erreichen können. Ich hoffe, dass viele neue Kontakte geknüpft werden, dass unsere Region weiter zusammenwächst und wir die engen kulturellen Verbindungen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen uns nutzen, um die Bodenseeregion als unsere gemeinsame Heimat zu gestalten. In diesem Sinne wünsche ich uns weiter eine gute, intensive, freundschaftliche Zusammenarbeit und Partnerschaft innerhalb der IBK.
Allen an der Gestaltung und Realisierung dieser Ausstellung Beteiligten möchte ich abschliessend noch ein herzliches Dankeschön sagen und der Ausstellung auf ihrer Station in Liechtenstein ein möglichst grosses Interesse in der Öffentlichkeit und zahlreiche Besucher wünschen. Nun möchte ich aber einer Expertin das Feld überlassen, Frau Gerda Leipold-Schneider, der Kuratorin des Vorarlberger Landesmuseums, die Sie näher in die sehenswerten Exponate der Ausstellung einführen wird. Ihnen allen, meine Damen und Herren, noch einen gelungenen Abend und herzlichen Dank für Ihr Kommen und Ihre Aufmerksamkeit.
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