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Mit Hilfe von historischen Quellen werden die natürlichen Verhältnisse der Esche rekonstruiert. Damit wird eine Grundlage für das Leitbild des Entwicklungskonzeptes Esche geschaffen. Das Konzept setzt sich vor allem die Verbesserung der ökologischen Verhältnisse zum Ziel, soll aber auch Problemen bei der sicheren Hochwasserableitung entgegentreten und bereits bestehende Planungen integrieren. Der Bericht über die Geschichte des Eschesystems liegt nun vor.
Geschichte des Eschesystems als Leitbild für die Gewässerentwicklung 
Zusammenfassung Die Esche ist der grösste Zufluss des Liechtensteiner Binnenkanals. Aufgrund vielfacher menschlicher Eingriffe ist die natürliche Charakteristik der Esche heute grundlegend verändert. Als dementsprechend beeinträchtigt ist der ökologische Zustand zu bewerten. Bedingt durch die vielfältigen Änderungen sind an der Esche heute keine natürlichen Referenzstrecken mehr zu finden. Die massivsten Veränderungen entstanden durch Begradigung, Hochwasserschutzdämme, Mündungsverlegung und letztendlich gänzliche Abgrenzung vom Rhein.
Die Entwicklung der Fischfauna spiegelt die Auswirkungen der Zerstörung der Lebensraumvielfalt deutlich wider. Von den ursprünglich insgesamt 23 bis 26 Arten kamen in den 1980er Jahren lediglich Pfrillen und Groppen vor. Die aktuellen Untersuchungen des Fischbestandes der Esche vom Sommer 2003 zeigen dagegen wieder ein deutlich besseres Bild, was durchaus auf Erfolge der bereits durchgeführten Massnahmen zur Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit hinweist: Insgesamt konnten 11 Arten nachgewiesen werden.
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