|

Ionisierende Strahlung kommt aus zwei Arten von Quellen: aus natürlichen (kosmische Strahlung aus dem Weltraum, natürlich radioaktive Stoffe im Erdboden wie Radon) und künstlichen bzw. zivilisatorischen Strahlenquellen (Strahlung im Alltag: Medizin, Industrie, Forschung, Heimanwendungen). Diese Strahlung kann eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Der Bezug und die Entsorgung von radioaktiven Stoffen sind reglementiert.
Radon
Radon ist neben dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs und fordert in der Schweiz jährlich 200 bis 300 Todesopfer. In Liechtenstein sind einer Untersuchung des Amtes für Umweltschutz im Jahr 2002 ca. 300 Wohngebäude auf Radon überprüft worden. Die Radonbelastung kann in zwei Gemeinden (Triesenberg und Schaan) als mittel, in den übrigen Gemeinden als gering eingestuft werden. Da die Radonbelastung auch kleinräumig sehr stark variiert, kann nicht von einem Haus auf ein angrenzendes geschlossen werden. Nur eine Radonmessung zeigt deutlich, ob erhöhte Radonkonzentrationen vorhanden sind. Die Messung erfolgt während der Heizperiode und wird in den am tiefsten gelegenen Wohn- und Kellerräumen durchgeführt. Sie dauert in der Regel drei Monate. Die Kosten liegen bei ca. Fr. 70.-- inklusive Auswertung.
Formular: Erklärung Bauherrschaft Schutz vor erhöhter Radongaskonzentration
Auskunftsperson Manfred Frick (Foto) Telefon: (+423) 236 61 94
Weitere Informationen
Strahlenschutz, Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Radon (BAG)
Entsorgung von radioaktiven Abfällen (BAG)
Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK)
|