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Misshandlungen von Kindern und Jugendlichen kommen in allen Schichten und allen Kulturen vor, auch bei uns. Oft werden Bekannte oder Nachbarn Zeugen von Gewalt oder machen eine Beobachtung, die sie als Zeichen einer Gefährdung interpretieren. Aber auch Fachleute, die mit Kindern zu tun haben werden auf Misshandlungen aufmerksam oder nehmen zumindest diesbezügliche Verdachtsmomente wahr.
Wir sind Anlaufstelle bei Verdacht oder Gewissheit einer Kindsmisshandlung. Wir sind in einem gut funktionierenden Hilfesystem vernetzt und leiten Kindesschutzmassnahmen zur Wahrung der Kindesinteressen und der Sicherung des Kindeswohl ein.
Was heisst Kindsmisshandlung?
- Körperliche Gewalt
- Sexueller Missbrauch
- Vernachlässigung
- Drohungen, Entwertungen, soziale Ausgrenzung
Für den Problembereich des Sexuellen Missbrauchs wurde eine eigene Fachgruppe gegründet. Die Beratung durch die Fachgruppe erfolgt auf Wunsch anonym:

Tel.-Nr.: +423 / 236 72 27
Der Kinder- und Jugenddienst sucht für gefährdete Kinder situations- und altersgerechte Lösungen und setzen Massnahmen möglichst in enger Zusammenarbeit mit den Eltern und unter Einbezug des sozialen Umfeldes um. Solche Massnahmen können unterstützende Hilfen unterschiedlicher Art sowie die Platzierung von Kindern in Pflegefamilien und in pädagogisch-therapeutische Einrichtungen umfassen.
In seltenen Fällen können behördliche Massnahmen, die das Obsorgerecht über das Kind betreffen, erforderlich sein.
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