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Wenn jemand psychisch erkrankt, hat das zuerst eine Veränderung des Betroffenen, dann eine tiefe Störung seines persönlichen Lebensvollzuges und aller seiner Beziehungen in seiner natürlichen Umgebung zur Folge. Als Angehörige stellen Sie Veränderungen des gewohnten Verhaltens bei der erkrankten Person fest und die täglichen Schwierigkeiten des Umganges miteinander belasten Sie. Sie sind verunsichert und wissen nicht, wie Sie sich verhalten sollen.
Es kann sein, dass die erkrankte Person Ihre Hilfsangebote ablehnt. Vielleicht machen Sie einander Vorwürfe, fühlen sich ohnmächtig und überfordert. Möglicherweise werden Sie allmählich ungeduldig, ja sogar wütend, weil sich kaum Fortschritte abzeichnen. Nach monate- oder jahrelanger Begleitung Ihres Angehörigen fühlen Sie sich ausgelaugt und hilflos.
Wenn Sie selbst erkrankt sind, merken Sie, dass Sie ein anderer sind. Sie wissen nicht, wie Sie Ihr Befinden einschätzen und mit ihren Empfindungen und Gedanken umgehen sollen. Sie sind verwirrt, unsicher, traurig, antriebslos, zweifeln an sich, haben Schuldgefühle und spüren Lebensmüdigkeit.
Wagen Sie jetzt den Schritt nach aussen. Suchen Sie Aufklärung, Beratung und Hilfe für sich oder Ihren Angehörigen. Der Therapeutische Dienst untersucht die Störung, klärt Sie auf, macht Angebote, führt Behandlungen durch und schaltet weitere Hilfen ein.
Siehe auch die Homepage des Berufsverbands der Psychologen Liechtensteins
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